#TrialogBerlin

Back to „Suture“
Folgt man den Überlegungen der psychoanalytischen Suture-Theorie der 70er Jahre, ist Film strukturell mit einem Unheimlichen verbunden.
Jean-Pierre Oudart, der als erster den Lacanschen Begriff der „Suture“ („Naht“) in die Filmtheorietransponiert hat, geht von der Einsicht aus, dass jede filmische Einstellung von einer unheimlichen Abwesenheit heimgesucht wird, die das Sichtbare mit einem Unsichtbaren verdoppelt:
Every filmic field traced by the camera and all objects revealed through depth of field– even in a static shot – are echoed by another field, the fourth side, and an absenceemanating from it. […] Every filmic field is echoed by an absent field, the place of acharacter who is put there by the viewer´s imaginary, and which we shall call the Absent One.

Vom 12. bis 14. Oktober bin ich in Berlin

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