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#Medium

In diesem “spontanen” Essay verabschiede ich mich von einer — sagen wir — zumindest ambitionierten theoretischen Perspektive, kehre Philipp und Stefan, die ich heute eigentlich im Zürcher Volkshaus treffen wollte ein wenig der Rücken zu und blicke tief in mich um mir selber ein wenig auf die Spur zu kommen.

Dass ich dabei in grossen Bögen scheitern werde — geschenkt 🙂

Mir selber? Ja, nun, natürlich würden hier (theoretisch) die ersten Komplikationen auftauchen — denn wer oder was bin ich überhaupt (und wenn ja, wie viele?) — welche ich aber gefliessentlich beiseite lassen werde, in diesem Text.

Ich bin ein Mensch, 43 Jahre alt, männlich, Schweizer.

 

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#TrialogBerlin @bazonbrock

Besuch in Berlin vom 12.-14. Oktober mit Denk(erei) Wünschen
Sehr geehrter Herr Brock
Eine kleine lose Gruppe von twitter-Nutzern, welche sich gerne unter dem Hashtag #kzu (Kommunikation zu Unbekannten) austauscht, trifft sich am Wochenende vom 12. bis 14. Oktober in Berlin zum #trialogberlin (Freitagabend bis Sonntag-Nachmittag).
Wir sind Künstler, Soziologen, Ingenieure, Interessierte (zum Beispiel an der aktuellen kommunikativen Situation) und möchten die Gelegenheit nicht verpassen, falls die Möglichkeit auf einen (auch gerne sehr kurzen) Austausch mit Ihnen bestehen würde, uns vorgängig zu melden.
Meine Frage wär also – falls sie an diesen Tagen überhaupt in Berlin weilen – ob wir, wahrscheinlich zu dritt, zu viert auf einen Besuch in der Denkerei vorbeikommen dürften.
Selbstverständlich gäbe es vieles, was konkret an ihrem Werk (ich weiss, ich schreibe einen Künstler ohne Werk an) oder vielleicht besser an ihren performativen Formen interessiert, ein gemeinsamer Kaffee wär aber auch schon wunderbar.
Persönlich bin ich immer noch fasziniert von ihren Äusserungen im Zürcher „Kosmos“ bezüglich Max Frisch und dem „Prinzip“ der Wahlverwandtschaften.
Mit freundlichen Grüssen vom Rhein
Christian Strickler