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#TrialogBerlin @bazonbrock

Besuch in Berlin vom 12.-14. Oktober mit Denk(erei) Wünschen
Sehr geehrter Herr Brock
Eine kleine lose Gruppe von twitter-Nutzern, welche sich gerne unter dem Hashtag #kzu (Kommunikation zu Unbekannten) austauscht, trifft sich am Wochenende vom 12. bis 14. Oktober in Berlin zum #trialogberlin (Freitagabend bis Sonntag-Nachmittag).
Wir sind Künstler, Soziologen, Ingenieure, Interessierte (zum Beispiel an der aktuellen kommunikativen Situation) und möchten die Gelegenheit nicht verpassen, falls die Möglichkeit auf einen (auch gerne sehr kurzen) Austausch mit Ihnen bestehen würde, uns vorgängig zu melden.
Meine Frage wär also – falls sie an diesen Tagen überhaupt in Berlin weilen – ob wir, wahrscheinlich zu dritt, zu viert auf einen Besuch in der Denkerei vorbeikommen dürften.
Selbstverständlich gäbe es vieles, was konkret an ihrem Werk (ich weiss, ich schreibe einen Künstler ohne Werk an) oder vielleicht besser an ihren performativen Formen interessiert, ein gemeinsamer Kaffee wär aber auch schon wunderbar.
Persönlich bin ich immer noch fasziniert von ihren Äusserungen im Zürcher „Kosmos“ bezüglich Max Frisch und dem „Prinzip“ der Wahlverwandtschaften.
Mit freundlichen Grüssen vom Rhein
Christian Strickler

#TrialogBerlin

Back to „Suture“
Folgt man den Überlegungen der psychoanalytischen Suture-Theorie der 70er Jahre, ist Film strukturell mit einem Unheimlichen verbunden.
Jean-Pierre Oudart, der als erster den Lacanschen Begriff der „Suture“ („Naht“) in die Filmtheorietransponiert hat, geht von der Einsicht aus, dass jede filmische Einstellung von einer unheimlichen Abwesenheit heimgesucht wird, die das Sichtbare mit einem Unsichtbaren verdoppelt:
Every filmic field traced by the camera and all objects revealed through depth of field– even in a static shot – are echoed by another field, the fourth side, and an absenceemanating from it. […] Every filmic field is echoed by an absent field, the place of acharacter who is put there by the viewer´s imaginary, and which we shall call the Absent One.

Vom 12. bis 14. Oktober bin ich in Berlin